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hee 8th Annual,

International Amphicar Owners Club Convention

@ the Celina Lake Festival, Celina, Ohio
July 2001

Do you have any more photos or details I can add?


International Amphicar Owners Club
10414 Mountain Glen Terrace
San Diego, CA      92131


Attendees of the 8th International Amphicar Owners Club Convention and "Swim-In" held during the Celina Lake Festival in Celina, Ohio, July 27th-29th, 2001, which was by far the largest ever assemblage of Amphicars and their owners that anyone can recall with its 58 Amphis, will fondly recall the epic scenes below.  

Most of these photos were shot from the open door of a helicopter by a pair of visiting German journalists from Stern magazine, and are made available here for the first time exclusively for Club Members, as is the actual German article itself as it finally appeared in Stern on September 13th alongside a translation into English by The Bilgemaster further below.

To see more Club coverage of this great event, click here.


Click on pictures for larger view


Here below is the text of the Stern article as it appeared on page 132 of Issue 38 of the magazine, dated September 13, 2001, alongside a fair translation of same courtesy of The Bilgemaster.  Be advised that the article is faulty in several factual respects (so what's new?), and that many members of the German Amphicar Club, the Amphicar Club Berlin e.V., who caught it on their newstands have been quite disappointed with it to say the least, but with all that said, here it is warts and all:   

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ORIGINAL GERMAN

Archiv

Dokument 1 von 1
Quelle: STE | Ausgabe: 38 | Seite: 130
Autor/in: *Hans-Robert Richarz*

Sie bremsen auch für Fische


Feuchtfröhlicher Autokorso mit leichtem Wellengang. Wenn die amerikanischen Fans mit ihren wasserdichten Amphicars aus Deutschland in See stechen, spielen Landratten Kapitän. Ein stern-Team ist mitgeschwommen

Hazy, hot and humid - 3-H-Wetter nennen die Amis das Hochsommerklima im Mittleren Westen, bei dem sich Dunst und Hitze bleiern aufs Gemüt legen. So wie am letzten Juliwochenende in Celina im amerikanischen Bundesstaat Ohio. Da gerät selbst faules Dösen zu körperlichem Stress. Die 36 Grad im Schatten wären ja noch auszuhalten - wenn die nasse Luft mit 97 Prozent Feuchtigkeit einem nicht ständig die Entscheidung abverlangen würde, ob man sie nun schlucken oder atmen soll.

Davon unbeeindruckt trinkt eine ansehnliche Meute Menschen am Stadtrand im Schatten alter Bäume literweise Bier und grillt dabei gewaltige Hamburger am laufenden Band. Mit einer ganzen Armada seltsam hochbeiniger Autos hat sie sich am Ufer des Sees Grand Lake St. Marys versammelt: Der International Amphicar Owners Club aus Burlington in Kentucky feiert sein Jahresmeeting. Dieses Mal im Westen Ohios, wo die Menschen noch bibelfest, die Mais- und Sojabohnenfelder riesig und hektische Großstädte meilenweit entfernt sind.

GENAU 228 LEUTE sind gekommen, die meisten aus allen Teilen der USA. Doch auch zehn Deutsche und ein Engländer haben sich, wenn auch ohne eigenes Auto, weil die Fracht zu teuer gekommen wäre, die Reise über den Großen Teich geleistet. Rene Pohl, Maschinenbauingenieur aus dem Bergischen Land, führt die deutsche Gruppe an.

Der Amphicar-Eigner, der mit seinem Auto gern den Rhein bei Köln befährt, ist in punkto Schwimmwagen eine Art wandelndes Lexikon. Er weiß so gut wie alles über die wasserdichten Vehikel und hat über sie sogar schon ein Buch geschrieben ("Mit dem Auto baden gehen", Heel-Verlag, Königswinter). Alle vereint der gleiche Spleen: Sie vergöttern Amphicars, ein Zwitterfahrzeug für Asphalt- und Wasserstraßen, das zwischen 1960 und 1965 in Lübeck und Berlin in einer Auflage von knapp 3900 Stück produziert wurde. 80 Prozent gingen nach Amerika.

Heute genießt der Wagen Kultstatus. Das war nicht immer so. Als Anfang der 60er Jahre die ersten Exemplare in den USA auftauchten, mochte sie kaum jemand kaufen. Die Qualität war miserabel, ein Servicenetz nicht existent und der Listenpreis von 3400 Dollar eine Unverschämtheit. Für dieses Geld gab es damals in Amerika drei VW Käfer, der Supersportwagen Corvette kostete nur unwesentlich mehr.

Doch ein Amphicar war nicht nur teuer, es widersprach auch allem, was damals zum American Way of Drive gehörte. Der Platz in seinem Innenraum war spartanisch, die 38 PS des Vierzylinders im Heck schafften mit Ach und Krach 120 km/h zu Lande, und wenn die beiden Kunststoffpropeller endlich auf Touren kamen, zuckelte das Auto mit nur 12 km/h gemächlich durchs Wasser.

Heute gibt es, vorsichtigen Schätzungen zufolge, weltweit nur noch 900 zumeist penibel gehätschelte Amphicars, den Rest hat der Rost gefressen. Wirklich schwimm- und fahrtüchtig aber sollen in den USA nur wenig mehr als 70 sein, wie Bill Connelly glaubt, einer der Organisatoren des Treffens. Wenn das stimmt, dann hat sein Club einen stolzen Rekord aufgestellt. Fast alle, nämlich 58 zum überwiegenden Teil in einem Topzustand restaurierte Schwimmwagen, sind nach Celina gekommen. Eine solche Massenversammlung von Amphicars wie hier am Grand Lake St. Marys hat es auf der Welt noch nie gegeben.

Den weitesten Weg auf eigener Achse hat Bill Connelly zurückgelegt. Zwei Tage war er mit seiner blauen Antiquität auf den 1000 Kilometern von Springfield in Virginia nach Celina unterwegs. Als er am Donnerstagabend ankommt, ist sein Nacken steif und sein Hintern platt. Aber der Wagen hat gehalten: "Nur die Benzinpumpe musste ich unterwegs mal nachsehen."

BILL, VON BERUF BIBLIOTHEKAR, wechselt übergangslos von Südstaaten-Amerikanisch zu fast akzentfreiem, nahezu literarischem Deutsch. Kostprobe: "Kommende Nacht beabsichtige ich, im Holiday Inn zu verweilen." Bill hat fünf Jahre in Berlin als Englischlehrer gearbeitet. Neben der Sprache hat er auch eine Vorliebe für German Beer mitgebracht. Wer immer Nachschub braucht - Bills Vorrat im Kühlbehälter scheint unerschöpflich.

Auch Club-Kollege Paul Rasmussen aus Michigan hat vorgesorgt. Bis vor ein paar Wochen noch hat er in Deutschland gearbeitet und einen ansehnlichen Vorrat dunkles Koestritzer Starkbier in Fünfliter-Dosen samt passenden Gläsern nach Ohio geschmuggelt, wo es ansonsten Alkohol nur in staatlich konzessionierten Schnapsläden zu kaufen gibt. Die an wässriges Bud Light gewöhnten Amerikaner nippen am deutschen Stoff mit gebotener Vorsicht. Schließlich wollen sie alle noch einigermaßen nüchtern sein, wenn es am Abend zum großen Swim-in auf den See hinaus geht.

Promille hin, Promille her, der Einstieg in den Grand Lake St. Marys gerät auf jeden Fall zu einem kolossalen Spektakel. Tausende Zuschauer wollen mitbekommen, wie sich der Amphicar-Tross, bewaffnet mit Schwimmwesten und jeder Menge Handtücher, in die Fluten stürzt - und wohl insgeheim auch sehen, ob nicht doch der eine oder andere absäuft.

Die Gefühle der mitfahrenden Anfänger sind zwiespältig. Wenn auch der Verstand immer wieder behauptet: "Dieses Auto kann schwimmen", geistert durch den Hinterkopf unaufhörlich die bange Frage: "Und wenn nicht?" Doch auf Tauchstation geht keiner, selbst wenn manches Amphibienauto mit einem Tempo in die Wellen kracht, als gelte es, mit trockenen Reifen ans andere Ufer zu kommen.

Wie zu einer bevorstehenden Seeschlacht rauschen die 58 Amphicars in breiter Formation gefächert hinaus auf den Grand Lake St. Marys und versetzen das sonst so ruhige Gewässer in sprudelnden Aufruhr. Als würde Neptun persönlich mit dem Dreizack die Wellen durchrühren. Dabei sind alle bemüht, niemals dem Nachbarn zu nahe oder gar in die Quere zu kommen.

Denn wie jedes Boot übt auch ein fahrendes Amphicar auf seitlich zu nahe schwimmende Gegenstände einen Sog aus, der ausreicht, um bei unfreiwilligem Kontakt die eine oder andere Beule ins Blech zu biegen. Und wenn mal jemand zu schnell ist, gibt er Vollgas - bei eingelegtem Rückwärtsgang, der auch auf die Propeller wirkt. Doch die Kreuzfahrt geht ohne Blessuren ab.

Einmal geflutet, bewegen sich die Amphicars im nassen Element ebenso problemlos wie ein kleines Sportboot. Ein Hebel lenkt die Kraft vom Getriebe auf die beiden Schrauben im Heck, gesteuert wird mit den Vorderrädern. Die ausladenden Heckflossen erfüllen beim Amphicar eine wichtige Aufgabe: Sie hindern von der Seite kommende Wellen daran, über die Lüftungsschlitze in den Motorraum zu dringen.

Wildester beim Wasser-Rodeo ist der spitzbärtige Billy Syx aus New Jersey, ein Späthippie mit schulterlangen, schwarzen Locken. Als Billy zusammen mit seiner Frau auf dem Beifahrersitz und Hund Ginger auf der Rückbank in die Wogen prescht, bleibt im Umkreis von 30 Metern keiner trocken. Er nimmt es gelassen: "Keep cool, man." Sollte etwas zu Bruch gehen - egal. Denn Billy Syx kann sich selbst helfen. Daheim restauriert er in seiner Firma East Coast Amphicar seit 20 Jahren hauptberuflich die wassertüchtigen Oldtimer und verdient gut daran.

"I BRAKE FOR FISH" - ich bremse für Fische - verkündet ein Aufkleber am Heck. Wie er das macht, verrät Billy aber nicht. Denn Amphibienautos haben im Wasser nun mal keine Bremse. Noch heute haut sich der gesammelte Club vor Lachen auf die Schenkel, wenn jemand die Story erzählt, was vor Jahren professionellen Autotestern auf dem Lake Michigan passierte: Die nautischen Anfänger hatten in voller Fahrt mit grell aufleuchtenden Bremslichtern ein parkendes Wasserflugzeug gerammt.

Joe Koenig dagegen behandelt sein Amphicar beim Wassern vorsichtig wie ein empfindliches Entenküken. Joe, Jahrgang 1934, der vor 50 Jahren aus dem österreichischen Linz nach Amerika auswanderte und dort seine Brötchen mit der Fabrikation von Heimtextilien verdiente, kam Mitte der 60er Jahre eher zufällig zu seinem Schwimmauto. Eigentlich wollte er sich damals einen scharfen Wachhund für sein Haus am Stadtrand von Chicago zulegen. Beim Züchter erstand er schließlich für 700 Dollar einen deutschen Schäferhund - und als Zugabe zum Sonderangebotspreis von 2500 Dollar ein fabrikneues Amphicar.

"Der Tierhändler hat nebenher mit Autos gedealt", erinnert sich Koenig. "Vier Stück standen da rum, und der rot-weiße hat mir auf Anhieb gefallen", erzählt er in immer noch alpenländisch gefärbtem Deutsch. "Der Köter ist nach einer Woche abgehauen, das Auto habe ich bis heute behalten." Das hat er über die Jahre gehegt und gepflegt wie ein wertvolles Familienerbstück. Mit neuem Anstrich und kompletter Überholung, was er sich kürzlich 5600 Dollar kosten ließ, sieht das Auto aus wie neu. Und das ist es trotz seiner fast 40 Jahre auf dem blechernen Buckel immer noch: Nur wenig mehr als 10000 Meilen zeigt der Tacho. "Der ist original", bemerkt Joe Koenig stolz.

Weniger genau mit historischer Detailtreue an seinem Auto nimmt es "Dave the Wave", der in sein Amphicar ein Satelliten-Navigationsgerät und sogar ein Echolot eingebaut hat, um stets darüber informiert zu sein, wie viel Wasser sich noch unter den Reifen befindet. Bürgerlich heißt er David Derer und kommt aus Mendota unweit von Chicago. Doch jeder nennt ihn nur Dave the Wave. Einmal, weil sich das so schön reimt. Und zum anderen, weil Dave stets eine gewaltige Bugwelle verbreitet - mit dem Auto zu Wasser und mit flotten Sprüchen auf dem Trockenen. Immerhin ist er der Einzige, der es schafft, gleich drei der ansehnlichsten Bikini-Grazien am Ufer des Sees zu einer Spritztour mit seinem Amphicar auf den See zu lotsen.

In der bunt gemischten Truppe, deren Autos amerikanische Nummernschilder wie zum Beispiel "ISWIM2", "H2OCAR", "BOAT-2" oder "LANDANC" tragen, bilden Besserverdienende offensichtlich die Mehrheit. Nur wenige müssen mit dem Cent rechnen und deshalb auf dem Campingplatz übernachten. Baumaschinenhändler Kenneth Joseph aus Canton/Ohio etwa ist mit dem eigenen Flugzeug nach Celina gekommen. Als er zusammen mit Gattin Beverly aus der Maschine klettert, wartet bereits sein Mechaniker mit Tieflader samt poliertem Amphicar an der Landebahn auf ihn.

Und Joel Stewart, Fachanwalt für Einwanderungsfragen aus Fort Lauderdale in Florida, hat sich eigens einen Mexikaner fürs Grobe mitgebracht. Der bedauernswerte Kerl wieselt unermüdlich mit Putzlappen und Schraubenschlüssel um das Auto seines Meisters herum. Dennoch: Wenn mal was nicht exakt so klappt, wie Joel es wünscht, entlädt sich gnadenlos der geballte Südstaatenzorn des voluminösen Anwalts über dem Haupt des dürren Mexikaners.

NUR ZUM GELDVERDIENEN hat Hugh Gordon mit seinem Wohnmobil den weiten Weg von Los Angeles nach Ohio zurückgelegt. Ein Amphicar besitzt er nicht, stattdessen hat er im Auto einen Haufen Amphicar-Ersatzteile dabei, mit denen er in Celina einen schwunghaften Handel betreibt. Gordon hat alles, was der Schwimmauto-Freak braucht - vom kompletten Getriebe bis zum Original-Scheibenwischer.

Als vor einigen Jahren in Holland ein großer Posten Amphicar-Teile auftauchte, schlug Hugh weitblickend zu und riss sich alles zu einem Kilopreis von ein paar Gulden unter den Nagel. Seine Handelsspanne kann sich mittlerweile sehen lassen. Ein Original-Getriebe kostet bei ihm zum Beispiel umgerechnet rund 14000 Mark.

Für Doug Parsons, der seine Brötchen in der Nähe von Dayton/Ohio mit Computern verdient, ist der Preis akzeptabel, wenn er auch die Kreditkarte mit leicht gequältem Lächeln rüberreicht. Aber schließlich will er im kommenden Sommer mit funktionierendem Auto wieder mit dabei sein, wenn sich der International Amphicar Owners Club 2002 erneut zum großen Swim-In trifft. Wieder am Grand Lake St. Marys und wieder in Celina.

 

@ INFORMATIONEN IM INTERNET
über Amphicars, Technik und Fanclubs gibt es im Internet unter www.schwimmauto.de, oder www.galloweb.com/~amphicar

Bildunterschrift: Diese Autos gehen gerne baden. Beim Jahrestreffen der amerikanischen Schwimmwagenbesitzer auf dem Grand Lake St. Marys in Celina/Ohio tuckerte die bislang größte Amphicar-Flotte der Welt vor das Objektiv des stern-Fotografen / Hier sind Schwimmer unter sich - An der Uferstraße des Grand Lake fährt ein Amphicar aus Wisconsin an einer Gruppe Gänse vorbei, die sich von dem komischen roten Vogel wenig beeindruckt zeigt / Ein Auto mit Schaum vorm Bug - Rene Pohl und Frau schippern mit ihrem Amphicar mitten im Rhein am Kölner Dom vorbei. Der türkisgrüne Schwimmwagen ist samt Deutschlandfahne mit voller Kraft und einer Bugwelle stromabwärts unterwegs / Aufblasbares Trockendock für einen Schwimmwagen. Die Plastikfolie soll vor neugierigen Händen schützen / Knallgelbe Badegäste an Bord -Der spartanische Innenraum des Amphicars wurde mit Entchen verziert. Auf dem Hupknopf des Lenkrades glänzt ein Gruß aus der Geburtsstadt - das Lübecker Holsten-Tor /

Fotonachweis: JÜRGEN GEBHARDT

 

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Document 1 of 1
Source: STE | Issue: 38 | Page: 130
Author: *Hans-Robert Richarz*

They Brake For Fish Too


Wet-n-wild Auto-regatta cruises the waves in high gear. When the American fans of their German-built watertight Amphicars take to the lake, even landlubbers play Captain. A team from Stern swam along

Hazy, hot and humid - "3-H Weather" is what the Yanks call the mid-Summer climate in the Midwest, where humidity and heat vie with each other to sink one's spirits, like during the last weekend in July in Celina in the U.S. state of Ohio. There, even a lazy sprinkling of rain only contributes to the heat stress.  The 95 degrees in the shade might have been comfortable enough if the 97 percent humidity hadn't driven one to continually wonder whether one should be breathing or drinking.

Completely unimpressed by the weather, a group of folks are gathered on the edge of town in the shade of some old trees drinking beer by the liter and grilling huge hamburgers in a rolling assembly line.  With a whole Armada of unusually long-legged cars they had gathered at the shores of Grand Lake St. Marys: The International Amphicar Owners Club of Burlington, Kentucky celebrating its Annual Meeting.  This time it's in Western Ohio, where the people hold true to the Bible,  the corn and soy bean fields are enormous and the hectic big cities are miles away.

EXACTLY 228 PEOPLE have come, most from all parts of the USA, but also ten Germans and one Englishman made the voyage here across the "big puddle", albeit without their own Amphicars, since the freight would have been prohibitively expensive. Rene Pohl, a mechanical engineer from the mountain lands of North Rhein-Westphalia leads the German contingent here.

This Amphicar owner, who happily cruises the Rhein near Cologne, is a walking dictionary on the topic of amphibious vehicles. He knows just about everything there is to know about watertight vehicles, and has in fact already written a book about them  ("Mit dem Auto baden gehen", Heel Publishers, Königswinter). Everyone here is united by the same passion: they adore Amphicars, a hybrid vehicle for both highways and waterways, of which just under 3,900 were produced between 1960 and 1965 in Lübeck und Berlin. 80 percent went to America.

Today this car enjoys cult status. It was not always so. At the beginning of the 60s, as the first examples appeared in the USA, practically nobody wanted to buy them. The quality was miserable, the service network non-existent and the sticker price of $3400 was an impertinence. For that kind of money back then in America one could get three VW Bugs. The super-sportscar Corvette cost only insignificantly more.

Really the Amphicar was not only expensive, but also contradicted everything that the "American Way of Drive" stood for back then.  The interior appointments were spartan, the 38 horsepower of the four cylinders under the hood reached 120 kilometers per hour on land only with a lot of fuss and fuming, and when the dual plastic propellers finally came into play, the car poked along unhurriedly at a mere 12 kilometers per hour through the water.

Nowadays, according to cautious estimates, there are only about 900 left worldwide, most of these in what could at best be termed "restorable" condition. The rest have been eaten by the rust.  Of those truly swim-and-drive ready in the USA, one of the organizers of the meeting, Bill Connelly, believes there to be few more than 70  [TRANSLATOR'S NOTE: I never said any such thing]. If that's so, then his Club has set a proud record. Nearly all, namely 58 largely choice condition restored amphibians, have come to Celina. There has never been in the world such a mass gathering of Amphicars as here at Grand Lake St. Marys.

The one who came the furthest way under his own power is Bill Connelly. He was underway for two days in his blue antique traveling the 1000 kilometers from Springfield in Virginia to Celina. When he arrived on Thursday evening his neck was stiff and his ass flat, but the car had held up, "I only needed to check on the fuel pump once on the way."

BILL, BY PROFESSION A LIBRARIAN, switches effortlessly from Southern-accented American to nearly accent-free, practically literary, German. A sample: "This coming night it is my intent to tarry at the Holiday Inn." Bill worked five years in Berlin as an English teacher. Along with the language, he also brought back a preference for German beer.  For whomsoever needed a fresh one, Bill's stock in the cooler appeared inexhaustible.  

Club colleague Paul Rasmussen from Michigan had also thought ahead. Until a few weeks before he had been working in Germany and had smuggled into Ohio an impressive supply of dark Koestritzer "Strongbeer" in five liter cans along with matching glasses.  Where hard alcohol is available for purchase only in state-run liquor concessions, these Americans used to watery Bud Light sip the German stuff with forewarned caution. After all, they all want to be relatively sober when the evening and the big "Swim-In" on the Lake comes.

All blood alcohol levels aside, the entry into Grand Lake St. Marys amounted in any case to a colossal spectacle. Thousands of onlookers wanted to take it all in as the Amphicar squadron, armed with flotation jackets and no shortage of hand towels, sprang into the waters - and probably secretly also to see if one or another might sink.

The feelings of the novice passenger are ambivalent. Even though one's logic tells one again and again that "This car can swim," a little voice in the back of one's mind never ceases taunting with the question "And when it doesn't?" Still, none go "submarine", even though some of the amphibians hit the waves at a speed that seems intended to reach the other bank with dry tires.

As if to a sea battle the 58 Amphicars roar into a wide formation out into Grand Lake St. Marys transforming the still waters into a roiling tumult. It is as if Neptune himself were personally stirring the waves with his trident. Throughout each is careful never to come too close to one's neighbor or to cut across their path.

Like every boat, an Amphicar underway tries to keep its distance from swimming objects to its sides that might suffice to dent up the hull on unintended contact. And when from time to time someone comes too fast one gives it full throttle - in reverse, which also runs the propellers. Still, the cruise proceeds without incident.

Once afloat, the Amphicars move about the wet element just as problem-free as a small sport boat. A lever connects the power from the gearbox to the dual screws aft, steering is done by the front wheels.  The high fins at the rear fulfill an important task in the Amphicar: they hinder oncoming waves from the side from rushing into the engine compartment through the ventilation slits.

The wildest at the water rodeo is the pointy bearded Billy Syx from New Jersey, a holdover hippie with shoulder length black locks. As Billy, together with his wife in the passenger seat and his dog Ginger in the rear seat, plunges into the drink, none within 30 meters remains dry. He takes everything in stride: "Keep cool, man." If something should break - no matter. Because Billy Syx can help himself. Back home at his firm East Coast Amphicar his chief job has been restoring these water-going oldtimers for 20 years, and he earns a good living at it.

"I BRAKE FOR FISH" announces the bumper sticker at the rear. How he does this, Billy won't say, since amphibious autos have no brakes in the water.  Even today the whole Club has a big belly laugh when someone tells the story of what happened to professional Auto testers years ago on Lake Michigan:  These nautical novices at full speed and with brake lights frantically flashing had rammed a parked water plane.

In contrast, Joe Koenig handles his Amphicar in the water as cautiously as a fragile duck chick. Joe, who is himself a 1934 model, emigrated to America 50 years ago from Linz in Austria to earn his bread there with the fabrication of home textiles, coming by coincidence in the 60s together with his amphibious car. Basically he wanted a sharp watchdog for his house that lay on the city limits of Chicago. At the breeder's he finally agreed to pay $700 for a German Shepherd - and as a special added deal, he was offered a factory new Amphicar for the special price of $2,500.

"The animal dealer handled cars as a sideline", recalled Koenig. "Four of them were standing there, and the red and white one immediately caught my eye", he explained in his still Alpine-flavored German. "The mutt ran off after a week, but I've held on to the car until today." Over the years he has primped and pampered it like a valuable family heirloom.  With a new paint job and complete restoration that recently cost him $5,600, the car looks like new. And despite nearly 40 years on this metal jewel, the odometer still reads just a bit over 10,000 Miles on its odometer. "That's original." remarks Joe Koenig proudly.

Less exacting in his attention to historical accuracy in his car is "Dave the Wave", who in his Amphicar has installed a satellite navigation device and even sonar equipment, so that he will always be informed as to just how much water is under his wheels.  Officially known as David Derer and coming from Mendota not far from the Chicago, still everyone only ever calls him "Dave the Wave", firstly since it rhymes so well, but also since Dave continually casts up a powerful wake - with the car in the water and with his snappy comments on dry land.  When all is said and done, he's the only one who managed to scoop up three of the comeliest bikini-clad beauties from the shore for a splash-and-squirt tour in his Amphicar.

In the colorfully mixed troop, whose cars carry American license plates like, for example, "ISWIM2", "H2OCAR", "BOAT-2" oder "LANDANC", high earners are openly in the majority.  Only a few need to count their pennies and thereby overnight at the camping place.  Heavy machinery operator Kenneth Joseph from Canton, Ohio even came with his own plane to Celina.  As he, together with his wife Beverly climbed down from the plane, his mechanic was already waiting there for him with a trailered and polished Amphicar on the runway. 

And Joel Stewart, an attorney specializing in immigration issues from Fort Lauderdale in Florida, had even brought along his very own Mexican for menial work. This pitiful fellow weaseled around tirelessly with cleaning rags and screwdrivers on the auto of his master. Nevertheless, whenever anything is less than exactly as Joel wishes, this voluminous lawyer mercilessly unloads a torrent of compressed southern wrath over the head of the lanky Mexican.

ONLY TO EARN MONEY has Hugh Gordon come with his camper all the way from Los Angeles to Ohio.  He has no Amphicar. Instead in the vehicle is a heap of spare parts, with which he is doing a swinging business in Celina. Gordon has everything that the amphibious vehicle freak needs - from complete transmissions to original windshield wipers.

When some years ago in Holland a large supply of Amphicar parts surfaced, forward-looking Hugh went after them, snapping up everything for a couple of guilders per kilo  [TRANSLATOR'S NOTE: One Dutch Guilder = approx.40 cents; one kilo = approx. 2.2 lbs.]. His markup in the meantime can be clearly seen. For example, an original transmission from him costs about 14,000 Marks [about $6,600]

For Doug Parsons, who earns his daily bread with computers in the Dayton, Ohio area, the price is acceptable, even if he does hand over the credit card with a lightly tormented smile. In the end, he wants to be here with a working car next summer when the International Amphicar Owners Club meets here once again for their 2002 Swim-In . Again at Grand Lake St. Marys and again in Celina.

 

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About Amphicars, techical issues and fan clubs can be found at www.schwimmauto.de, www.galloweb.com/~amphicar

Picture captions: These cars happily go bathing. At the Annual Convention of American amphibious vehicle owners on Grand lake St. Marys in Celina, Ohio here the largest ever Amphicar flotilla in the world cruises in front of the lens of the Stern photographer / Here are the swimmers among themselves - on the street along the banks of Grand Lake an Amphicar from Wisconsin drives past a group of geese, who appear unimpressed by the comical red bird  / A car with foam at the bow - Rene Pohl and wife cruising with their Amphicar in the middle of the Rhein past the Cologne Dome. The emerald green amphibious vehicle with German flag steams full ahead leaving its wake downstream / Inflateable drydock for an amphibious vehicle.  The plastic foil is said to protect from curious hands / Bright yellow bathing guests on board  - The spartan interior of the Amphicar is adorned with ducklings. On the horn button of the steering wheel glitters a greeting from its city of birth, Lübeck's Holsten Gate. 

Photographer: JÜRGEN GEBHARDT


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Last updated May 07, 2013